Wie wir unsere Stadt weiterbringen wollen

„Programmatisch“, sagt Raimund Wilhelmi, „haben wir viel nachgedacht.“ Der FDP-Ortsvorsitzende präsentierte jetzt ein Magazin der Überlinger Liberalen, das das Ergebnis dieses Nachdenkens dokumentiert. Ob Verkehr oder Kultur, Wirtschaft oder Bildung, zu allen relevanten Themen haben die Liberalen Ideen entwickelt, die die Stadt weiterbringen, nachzulesen für jeden.

„Und doch punkten wir in erster Linie mit unseren Kandidaten“, sagt Wilhelmi. 26 Männer und Frauen wollen sich für die heimische FDP in der Kommunalpolitik einbringen, viele von ihnen selbstständig oder in leitender Verantwortung tätig, aus traditionellen Überlinger Familien stammend, in Überlinger Vereinen engagiert. 26 in der Stadt und darüber hinaus bekannte Persönlichkeiten, die die Idee der persönlichen Freiheit in die Kommunalpolitik tragen möchten. Kurz: 26 Gründe für Überlingen.

Die Köpfe hinter den Ideen

Die Ideen und Vorschläge der Überlinger Liberalen werden in den kommenden Wochen Debatten auslösen, etwa der Ansatz einer verkehrsberuhigten Innenstadt, Teil des FDP-Verkehrskonzepts, oder die Forderung nach einer neuen Stadthalle, die sich die Liberalen auf der Zimmerwiese wünschen, um dem mit der anstehenden Kapuziner-Sanierung noch einmal verschärften Kultur-Defizit in der Stadt zu begegnen. Aber in den Vordergrund stellt die Partei die Köpfe hinter diesen Ideen.

Zum Wahlkampfauftakt präsentierten die 26 Kandidaten für den Gemeinderat ebenso wie die für den Kreistag ihre Anliegen und Vorschläge – und zeigten die Bandbreite der Themen auf, für die die Überlinger FDP engagierte Experten in ihren Reihen weiß. Vom Einsatz für den Gesundheitsstandort Überlingen über bezahlbaren Wohnraum für junge Familien oder effektive Hilfe für den Einzelhandel bis zur Forderung nach einem zentral gelegenen Jugendzentrum reichten die Anregungen der Kandidaten.

Die Mitte Februar beschlossene „Zweckentfremdungssatzung“ hat in Überlingen die Gemüter erhitzt, bundesweit folgte wenig später eine Debatte über potenzielle Enteignungen von Wohnungsunternehmen. Beides beleuchteten die Liberalen intensiv. Gegen Wohnungsnot kann die Überlinger FDP ein einfaches Rezept benennen: Bauen.